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EIN REISEBERICHT VOLLER VOR- UND FEHLURTEILE      (10.04.2015)

Marica Bodro┼żi─ç geh├Ârt zweifellos zu den talentierten deutsch schreibenden Literaten und Literatinnen. Ihre "zweite Muttersprache", wie sie Deutsch selber nennt, hat sie zur Virtuosit├Ąt entwickelt. Die sch├Âpferische Kraft von Marica Bodro┼żi─ç ist beachtlich:

 

"Ihre fr├╝heren Erz├Ąhlungen und Gedichte", so bei Wikipedia nachzulesen, "widmen sich der poetischen Aussch├Âpfung von Ged├Ąchtnis und Erinnerung; meist sind diese literarischen Arbeiten im Hinterland von Dalmatien (manchmal auch in der Herzegowina, wo sie Teile ihrer fr├╝hen Kindheit verbrachte) situiert, in der sich das Mittelmeer, der Karst und die Gnadenlosigkeit des Wetters, der Natur ├╝berhaupt im Leben und in den Schicksalen der Menschen spiegeln.

Immer wieder sind es Suchende, Umherreisende, Verlorene, derer sie sich annimmt und die sie sprachlich, den einfachen Menschen ein Denkmal setzend, evoziert, ja regelrecht besingt. Die Sprache selbst wird bei Marica Bodr┼żi─ç dabei zur Protagonistin. Ihre Prosa ist immer lyrisch durchsetzt, die Lyrik stellenweise erz├Ąhlerisch verortet. In den neueren, vor allem lyrischen Arbeiten der Autorin nehmen Themen wie Mystik, Transzendenz, Erotik, Weiblichkeit und Liebe einen gr├Â├čeren Raum als bisher ein."

Man kann sowohl ihre Prosa als auch die Poesie als gelungene fiktive Literatur mit h├Âchstem Genuss lesen und bewundern. Indes dort, wo sie ins Politische gleitet, wie in ihrem ambitionierten Reisebericht "Mein wei├čer Frieden" (Luchterhand Literaturverlag, M├╝nchen 2014), wird vieles ungenau, fraglich, ja mitunter unkorrekt. Indes d├╝rfen sowohl die kroatischen Leser als auch Kritiker von ihren in fremden Sprachen schreibenden Autoren erwarten, dass sie einen umfassenderen Einblick in die Belange des Landes besitzen als Autoren anderer Sprachen. Bei Marica Bodro┼żi─ç ist dies nicht der Fall.

Die Romane von Norbert Gstrein "Das Handwerk des T├Âtens" und "Die Winter im S├╝den" sowie "Das Blutbuchenfest" von Martin Mosebach vermitteln tiefere Einsichten in die gegenw├Ąrtige kroatische Wirklichkeit als Bodro┼żi─çs literarischer Reisebericht. (Siehe mein Bericht "Die Kroaten in der deutschsprachigen Literatur vom Ende des 19. bis Anfang des 21. Jahrhunderts" in der Zeitschrift "Republika", Nr. 4/2013).


W├Ąhrend die genannten deutsch-├Âsterreichischen Autoren auf ideologische Scheuklappen verzichten, ├╝bernimmt Bodro┼żi─ç ungepr├╝ft viele Vorurteile und nicht gerechtfertigte Urteile von deutschen und kroatischen linken Intellektuellen. Sie reist ├╝ber das s├╝dkroatische Dalmatien nach Bosnien-Herzegowina mit einem Furor, ohne auch nur im Ansatz die Unausweichlichkeit des postjugoslawischen Kriegs aufzuzeigen, der den Kroaten und Bosniaken von Serbien und seinen Helfershelfern aufgezwungen worden war.

Sie sieht die Schuld bei den Kroaten auch dort, wo sie nicht existiert, im Bem├╝hen, ein Gleichgewicht zwischen Opfer und T├Ąter herzustellen. Fraglos war keiner der Kriegsteilnehmer unschuldig aus dem Krieg hervorgegangen, und dennoch macht es einen Unterschied, ob sich die einen verteidigen mussten und die anderen die Angreifer waren mit dem Ziel, ein Gro├čserbien zu verwirklichen. Diese Sicht der Ereignisse vertreten nicht nur kroatische, sondern auch zahlreiche ausl├Ąndische politische Analysten.

Es verwundert, dass eine so explizite "Dalmatinerin" wie Marica Bodro┼żi─ç so wenig ├╝ber ihre engere Heimat informiert ist. So schreibt sie, Dalmatien sei erst nach dem Untergang des sozialistischen Jugoslawien ein Teil Kroatiens geworden. Dazu schreibt der Historiker und Fachmann f├╝r Dalmatien,

Prof. Aleksandar Jakir von der Universit├Ąt Split: "Nach dem Untergang ├ľsterreichs geh├Ârte Dalmatien zun├Ąchst zum kurzlebigen, die S├╝dslawen der Donaumonarchie umfassenden Staat der Slowenen, Kroaten und Serben, dann zum vom serbischen Monarchen beherrschten K├Ânigreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das schlie├člich nach der Ausrufung der offenen K├Ânigsdiktatur 1929 in K├Ânigreich Jugoslawien umbenannt wurde. Nach dem Angriff der Achsenm├Ąchte am 6. April 1941 zerfiel dieses K├Ânigreich, das aufgrund der Belgrader Dominanz die Kroaten nicht als das ihre empfanden, innerhalb weniger Tage. F├╝r Dalmatien bedeutete das zun├Ąchst, dass es geteilt wurde und dass gro├če Teile von Mussolinis Italien annektiert wurden...

Seit Ende Juni 1941 formierte sich auch in Dalmatien eine starke antifaschistische Guerilla, die sich zu von Kommunisten angef├╝hrten Partisaneneinheiten ausweitete, was in Folge den mit gro├čer Grausamkeit auch auf dem Gebiet Dalmatiens gef├╝hrten Zweiten Weltkrieg zugleich zu einem blutigen B├╝rgerkrieg werden lie├č. Nach dem Sieg der Anti-Hitler-Koalition und der sog. Volksbefreiungsarmee unter der F├╝hrung Josip Broz Titos, die Ende Oktober 1944 das K├╝stengebiet und das Hinterland einnahmen, wurde Anfang 1945 in Split die Regierung des neuen antifaschistischen Kroatien gebildet. Die verbliebene italienischsprachige Minderheit wurde in die Emigration gezwungen, die antikommunistischen Kr├Ąfte nach dem Sieg der Partisanen unterdr├╝ckt. Die neue Macht rechnete blutig mit allen wirklichen oder vermeintlichen Feinden ab. Ganz Dalmatien (bis auf die Bucht von Kotor und Budva, die Montenegro zugeschlagen wurden) wurde nun Teil der sozialistischen kroatischen Teilrepublik innerhalb des w├Ąhrend des Krieges neu gegr├╝ndeten f├Âderativen Jugoslawien."


Mangelnde historische Kenntnis zeigt Bodro┼żi─ç, wenn sie die Hauptstadt des r├Âmischen Dalmatiens Solana nennt, aus welchem das sp├Ątere Split entstanden sein soll. Richtig ist vielmehr, dass das sp├Ątere Split Asphaltos hie├č und f├╝nfzehn Kilometer vom damaligen Salona entfernt lag. Weiter hei├čt es bei der Autorin, dass erst im 16. Jahrhundert die Oberschicht Splits die kroatische Sprache ├╝bernommen hat. Tatsache dagegen ist, dass der Vater der kroatischen Literatur, Marko Maruli─ç von Split, bereits im 15. Jahrhundert die Sprache seines Epos "Judith" ebenso wie die seiner Gedichte ausdr├╝cklich Kroatisch nennt. Seine theologischen Werke wurden in K├Âln gedruckt.

Nicht korrekt ist auch die Behauptung der Autorin, die Bewohner der Republik Ragusa (heutiges Dubrovnik) h├Ątten nur eine Variante der italienischen Sprache, das so genannte Ragusianisch, gesprochen und nicht kroatisch oder italienisch. Richtig ist, dass in Dubrovnik so bedeutende Schriftsteller wie Ivan Gunduli─ç und Marin Dr┼żi─ç, aber auch viele weniger bekannte Autoren, ihre Werke in einem kroatischen, dem so genannten ijekawischen/schtokawischen Dialekt verfasst haben, der von den meisten Bewohnern dieser Stadt gesprochen wurde. In der ersten H├Ąlfte des 19. Jahrhunderts wurde dieser dann von kroatischen Kulturinstitutionen als Hochkroatisch ├╝bernommen.


In ihrer "Dalmatinischt├╝mmelei" wagt Marica Bodro┼żi─ç sich politisch auf sehr glattes Terrain. So bevorzugte Wien in Dalmatien zu Zeiten von ├ľsterreich-Ungarn die proitalienischen, so genannten "Autonomisten", besonders durch eine ungerechte Wahlgesetzgebung. Demzufolge waren die dalmatinischen Kroaten und Serben, obwohl sie 95 Prozent der Bev├Âlkerung des Landes ausmachten, bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts im Provinzparlament in Zadar in der Minderheit.

Auch im k├Âniglichen Jugoslawien wurde der dalmatinische Separatismus aus Belgrad unterst├╝tzt. Die prokommunistischen Partisanen im Zweiten Weltkrieg propagierten das so genannte "Dalmatinertum", um im Kampf gegen die nationalistischen Ustaschas (die Aufst├Ąndischen) des Staatsoberhaupts Ante Paveli─ç in der Provinz mehr Einfluss zu bekommen, was ihnen auch gelang. Diese Bestrebungen dauerten die gesamte Zeit des sozialistischen Jugoslawien ├╝ber an, wo das Kroatentum wegen seines vermeintlichen "Separatismus" dem Druck durch die Kommunisten ausgesetzt war. Im postjugoslawischen Krieg wurde im dalmatinischen Knin, im Mittelalter Sitz kroatischer K├Ânige, die so genannte "Serbische Republik Krajina" proklamiert.

Der Vater des serbischen Nationalismus, Dobrica ─ćosi─ç, bot einst in einem Interview mit der italienischen Zeitung "Corriera della Sera" Italien ein "Restdalmatien" an. In Italien leben bis heute ehemalige italienische Fl├╝chtlinge, die ihre irredentistischen Tr├Ąume ├╝ber einen Anschluss Dalmatiens an Italien noch immer nicht aufgegeben haben. Im demokratischen Kroatien wirkte vor 25 Jahren eine kleine Partei namens "Dalmatinische Aktion", die aber schon bald mangels Mitglieder aus dem politischen Leben wieder verschwand. Heute hat sich das "Dalmatinertum" nur in der Folklore und im Humor erhalten.

Marica Bodro┼żi─ç indes h├Ąlt es als ethnische Zugeh├Ârigkeit hoch, eine politische Haltung aus ├Âsterreichisch-ungarischen Zeiten, als die Kroaten in Dalmatien von den dortigen Italienern als "Villani" (Leibeigene) beschimpft wurden. Wer seine Kenntnisse ├╝ber Dalmatien ernsthaft vertiefen will, dem sei die Lekt├╝re von Referaten auf zwei Symposien empfohlen, die in Bonn abgehalten und als Buch unter dem Titel "Dalmatien als europ├Ąischer Kulturraum" von der Philosophischen Fakult├Ąt der Universit├Ąt Split im Jahre 2010 herausgegeben worden sind.


Was Bodro┼żi─ç in ihrem Reisebuch ├╝ber den ersten kroatischen Pr├Ąsidenten Franjo Tudjman schreibt, mag allein ihrer ausgepr├Ągten Emotionalit├Ąt geschuldet sein. Mit historisch belegbaren Fakten hat das nichts zu tun, wenn sie schreibt: "├ťberall war w├Ąhrend des Krieges das Bild des kroatischen Pr├Ąsidenten Franjo Tu─Ĺman zu sehen, der nicht einmal mit der Wimper zuckte und eine ganze Generation seiner Idee von einem nationalistischen Kroatien opferte. Er war, aus der Distanz betrachtet, ein lispelnder Mann, der, einmal an der Macht, sich sofort aufs Reinemachen verstieg; die Sprache, die Literatur, die Kultur - sie waren ihm ein Dorn im Auge. Er leugnete den Holocaust und z├Âgerte nicht, Paveli─ç, jenen F├╝hrer, den mein Vater und Tausende anderer Menschen in Heiligenbildchen-Gr├Â├če verehrten, zum nationalen Helden zu ernennen. Er schadete damit auf Dauer im Kern dem Frieden und den Menschen seines Landes mehr, als es der Krieg selbst vermochte."

Dieser Beurteilung von Bodro┼żi─ç steht die Tatsache gegen├╝ber, dass Tu─Ĺman den Unabh├Ąngigen Staat Kroatien (1941-1945) zwar als "Ausdruck des Verlangens des kroatischen Volkes nach einem eigenen Staat" sah, ihn aber auch als eine Quisling┬┤sche Gr├╝ndung, ein verbrecherisches Gebilde und das Resultat der Beseitigung der Versailler Vertr├Ąge durch Hitler bezeichnete. Von vier seiner Urteile sind also drei f├╝r den Unabh├Ąngigen Staat Kroatien negativ. Im ├ťbrigen ist der Antifaschismus in der kroatischen Verfassung verankert. Auch gab es kein, wie die Autorin es bezeichnet, "Reinemachen" durch Tu─Ĺman in der Sprache, Literatur und Kultur. Die ├╝berwiegende Mehrheit der kroatischen Intellektuellen waren auch w├Ąhrend seiner Herrschaft trotzige Linke aus kommunistischen Zeiten.

Ihn als Antisemiten zu bezeichnen ist absurd. Einer seiner gr├Â├čten Kritiker und einflussreichstes Mitglied der Zagreber j├╝dischen Gemeinde, Slavko Goldstein, hat dies mehrmals verneint. Auch hat Tu─Ĺman zu keiner Zeit Paveli─ç rehabilitiert, ebenso hat er niemals die Serben als Volk pauschal herabgesetzt. Schlie├člich lebte er als jugoslawischer General viele Jahre in Belgrad, seine Kinder sind in der serbischen Hauptstadt geboren, und sowohl Serben als auch Juden sa├čen als Minister in seinen Regierungen. Zweifellos hat Tu─Ĺman viele Fehler begangen, doch war er der einzige Staatsmann in Kroatien als Gegenspieler von Slobodan Milo┼íevi─ç der richtige Mann am richtigen Ort.

Alle anderen kroatischen Politiker, auch der von Bodro┼żi─ç gelobte Dichter Vlado Gotovac, waren in puncto Mut, Taktik und Zielstrebigkeit Tu─Ĺman nicht gewachsen. Eine fundierte Biografie von Tudjman in Englisch und als kroatische ├ťbersetzung hat der amerikanische Historiker James S. Sadkovich vorgelegt.


In ihrer beharrlichen Suche nach Antisemitismus in Kroatien wird Marica Bodro┼żi─ç auf einem schwer zug├Ąnglichen j├╝dischen Friedhof in Split f├╝ndig, nicht wissend, dass er seit einem Jahrhundert nicht mehr in Gebrauch ist. Vom Spliter Hausberg Marjan h├Ątte sie den zerst├Ârten ehemaligen katholischen Friedhof Sustipan sehen k├Ânnen. Das Gel├Ąnde musste einem geplanten Luxushotel weichen, dessen Bau aber bis heute nicht realisiert worden ist.

Sie beklagt, dass ein serbischer Friedhof in ihrem Dorf verw├╝stet worden sei, was ihrem Vater Tr├Ąnen in die Augen treibe. Und ihre Mutter wolle mit ihr nicht mehr "├╝ber serbische Leiden" reden. In ihrem Geburtsort Svib lebten 885 Kroaten und nur elf Serben. Gab es f├╝r sie einen eigenen Friedhof? Schwer zu glauben. Sie fahndet nach Serben selbst auf der entfernten Adriainsel Vis, wo Serben nur als Offiziere der Jugoslawischen Volksarmee dienten. Sie macht einen vermeintlichen Franziskaner als Kommandanten des verbrecherischen Konzentrationslagers Jasenovac (1942-1945) aus, obwohl eine gr├╝ndlichere Recherche ergeben h├Ątte, dass dieser bereits zu einem fr├╝heren Zeitpunkt aus dem Orden entlassen worden war, mithin kein Franziskaner mehr war. Im Zweiten Weltkrieg und viele Jahre danach haben jugoslawische Kommunisten und serbische Nationalisten etwa 550 kroatische Priester und Ordensleute ermordet. Das erw├Ąhnt die Autorin nicht.


F├╝r die Benennung der kroatischen Sprache bevorzugt Bodro┼żi─ç das so genannte Serbokroatisch. Sie bezieht sich dabei auf Snje┼żana Kordi─ç, die als einzige kroatische Linguistin diesen unwissenschaftlichen Standpunkt zu einer nicht existenten Sprache vertritt. Als ihren Gegenspieler benennt Bodro┼żi─ç keinen geringeren als den nationalistischen F├╝hrer Ante Paveli─ç, der von 1941 bis 1945 in Kroatien die etymologische Schreibweise verordnet hatte. Eine leicht zug├Ąngliche Recherche im Internet h├Ątte Marica Bodro┼żi─ç dar├╝ber belehren k├Ânnen, dass eine solche Rechtschreibung in Kroatien bis Mitte des 19. Jahrhunderts und bei einigen Schriftstellern auch danach in Gebrauch war.

Kroatisch und Serbisch sind zwei Standardsprachen, die starke ├ähnlichkeiten aufweisen, jedoch nicht identisch sind, vergleichbar dem Schwedisch und Norwegisch oder Mazedonisch und Bulgarisch. An dieser Stelle sei ein kleines, aber sehr lehrreiches Buch von Mario Gr─Źevi─ç unter dem Titel "Die Entstehung der kroatischen Literatursprache" (Verlag B├Âhlau, K├Âln, Weimar, Wien 1997) empfohlen. Auch eine Schriftstellerin sollte sich bei Bedarf wissenschaftlicher Werke bedienen, um sich nicht durch politisierende Meinungen ewig gestriger, mehrheitlich deutscher Slawisten fehlleiten zu lassen.


Bedauerlich, dass das sprachlich wunderbar verfasste Reisebuch von Marica Bodro┼żi─ç "Mein wei├čer Frieden" durch ihre starke Ideologisierung gelitten hat. Sie stellte falsche Fragen den falschen Leuten und gab sich mit den falschen Antworten zufrieden.

Gojko Bori─ç, www.hkz-kkv.ch

 

 

 

 

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