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KROATEN PROTESTIEREN  - GENERAL PRALJAK IST KEIN KRIEGSVERBRECHER       (11.12.2017)

Wir, Kroaten in der Schweiz, protestieren gegen den Richterspruch des UN Tribunals in den Haag (ICTY) im Prozess gegen General Praljak und 5 weitere bosnischen Kroaten.

Das Urteil ist politisch motiviert und darum ungerecht. Die Medien haben f√ľr die Arbeit des ICTY wenig Interesse gezeigt, keiner hat recherchiert, dementsprechend wurde mangelhaft berichtet.

 

ICTY missachtete in seinem Richterspruch folgende Strafprozess-Rechtsgrundsätze:

1. Den Grundsatz der möglich kurzen Prozessdauer. Die Prozessdauer von 13 Jahren und 7 Monaten höhnt jede Gerechtigkeit.
2. Den Grundsatz, dass die Beweislast beim Ankl√§ger liegt. Richter Agius rechtfertigte das Urteil mit den Worten:  ļdie Angeklagten haben nicht beweisen k√∂nnen‚Ķ.  ļ
3. Den Grundsatz "in dubio pro reo"


Das Gericht hat den bosnischen Kroaten nicht vorgeworfen die Kriegsverbrechen direkt begangen oder angeordnet zu haben. Sie wurden verurteilt, weil sie angeblich zusammen mit der kroati¬¨schen F√ľhrung Mitglieder der "verbrecherischen Organisation" waren, mit dem Ziel Teile von Bosnien ethnisch von bosnischen Moslems zu s√§ubern und Kroatien anzuschliessen um ein Grosskroatien zu schaffen. Obwohl in keiner Weise beteiligt, wurden sie damit f√ľr einige Verbrechen an Moslems verantwortlich gemacht. Diese Hypothese st√ľtzte das Gericht nicht mit materiellen Beweisen sondern nur mit Zeugenaussagen.

Tatsachen, die dagegen sprechen, missachtete das Gericht völlig, z.B. dass


- Bosnische Kroaten sich im Referendum f√ľr den unabh√§ngigen Staat Bosnien und Herzegowina in bestehenden Grenzen aussprachen
- Kroatien als erstes Land der Welt den Staat Bosnien und Herzegowina anerkannte
- Kroatien rund 400'000 bosnische Moslems, die von Serben vertrieben wurden, aufgenommen und versorgt hat. Und das unter der B√ľrde der eigenen 400'000 Fl√ľchtlingen aus den von den Serben eroberten kroatischen Gebieten
- die bosnischen Moslems mit Waffen ungehindert √ľber Kroatien beliefert wurden
- verwundete moslemische Soldaten in Kroatien medizinisch versorgt wurden
- Kroatien humanitäre Hilfe an bosnische Moslems leistete
- General Praljak selbst viele vertriebene Moslems in seinem Haus versorgte. Er hat sogar darauf bestanden, der notleidenden muslimischen Zivilbevölkerung mit Nahrung zu helfen.

Unter Ber√ľcksichtigung der oben aufgef√ľhrten Tatsachen ist die Hypothese der verbrecherischen Organisation absurd.

Praljaks Selbsttötung ist die denkbar radikalste Protestgeste gegen die Arbeit des ICTY


General Praljak hat sich nicht umgebracht um einer langen Haftstrafe zu entgehen. Ueblicherweise werden die Verurteilten nach dem Absitzen von 2/3 der Strafe, freigelassen. Da er bereits mehr als 13 Jahre in Haft sass, wäre er bald wieder frei. Er konnte die Ungerechtigkeit einfach nicht ertragen.

ICTY m√ľsste angeklagt werden wegen unterlassener Hilfeleistung

Begr√ľndung: General Praljak hat nach der Urteilsverk√ľndung Gift getrunken. Es h√§tte sofort gehandelt werden m√ľssen (Magensp√ľlung), aber es wurde alles andere angeordnet: Sicherheitskr√§fte, Feuer-wehrleute, Abriege¬¨lung des Gerichtgeb√§udes‚Ķ, nur nicht die notwendige medizinische Hilfe. Der Krankenwagen kam zwei Stunden nach dem Vorfall! General Praljak starb nicht im Spital, wie alle Medien berichteten, sondern bereits im Gerichtsgeb√§ude.

Die Frage am Schluss:
Anna G√∂ldi wurde 1782 in der Schweiz der Hexerei beschuldigt und hingerichtet. Rehabilitiert wurde sie erst nach 126 Jahren. Wie lange wird General Praljak auf seine Rehabilitation warten m√ľssen?

Dipl. El. Ing. Osvin Gaupp,
Chefredaktor ‚ÄěDruŇ°tvene obavijesti‚Äú ‚Äď Zeitschrift des Kroatischen Kulturvereins in der Schweiz

Z√ľrich, 09. Dezember 2017


www.hkz-kkv.ch

 

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